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Paradeplatz Mannheim
erstellt am 28.1.2008
Paradeplatz 1815 | Bild: link commons.wikimedia.org

Bereits um 1717 wurden die ersten Pläne im Rahmen des Wiederaufbaus Mannheims nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg bezüglich der Gestaltung des Paradeplatzes vorgelegt. Mit der Errichtung des Kaufhauses durch den Kurfürsten Karl Philipp, um den Handelsstandort Mannheim zu stärken, wurde auch die Platzgestaltung forciert betrieben. Im Rahmen der Ausgestaltung des Platzes gelangte die Grupello-Pyramide an die Örtlichkeit, auf der sie heute noch steht. 1893 wurde sie mit einigen weiteren Bronzestatuen und Anbauten versehen und erhielt ihre heutige Gestalt. Bereits 1895 wurde der Paradeplatz umgestaltet und mehr gärtnerische Elemente hinzugefügt. Zufrieden war man mit dieser Lösung jedoch nicht und bis zum Ende des zweiten Weltkrieges gab es immer wieder Pläne zur Neugestaltung. 1942 wurde unter dem Paradeplatz ein Tiefbunker errichtet und damit das damalige Aussehen zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Platz bis zur Errichtung des Stadthauses brach. Nach langer Diskussion entschied man sich den Platz im Zustand von 1895 neu zu gestalten. Die Baulinien der Nachbarquadrate werden an drei Seiten durch Baumreihen aufgegriffen. Auf den Grupello-Brunnen laufen sechs Wege sternförmig zu, die die restlichen Grünflächen durchtrennen. Das Ausmaß der Blumenbepflanzung hängt von den jährlich wechselnden finanziellen Zuwendungen der Stadt ab.

Auf der Mitte des Platzes steht die im Jahr 1743 aufgestellte Grupello-Pyramide. Diese stand zuerst im Düsseldorfer Schlossgarten und wurde 1711 von Gabriel de Grupello für den Kurfürsten Johann Wilhelm geschaffen.

Quelle: link de.wikipedia.org

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